
Ein Mann, der seit über einem Jahrzehnt „rechtlich tot“ war, überraschte seine Familie, als er vor Gericht erschien, um seinen Führerschein zu beantragen.
1986 war Donald E. Miller Jr. aus Ohio (USA) tief in Schulden, als er sein Zuhause verließ und verschwand, seine Frau und Töchter zurücklassend.
Acht Jahre nach seinem Verschwinden, 1994, ging Millers Ehefrau, Robin, vor Gericht, um ihn für tot erklären zu lassen, damit sie seine Schulden von über 25.000 US-Dollar nicht bezahlen musste.
Das Gericht stimmte zu, dass er wahrscheinlich nicht mehr lebte, da Miller fast ein Jahrzehnt verschwunden war. Er wurde für tot erklärt, und Robin erhielt 30.000 US-Dollar von der Sozialversicherung.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse tauchte Miller mehr als ein Jahrzehnt nach seiner offiziellen Todeserklärung wieder auf. Anstatt seine Frau und Töchter zu besuchen, erschien Miller 2005 vor Gericht, um seinen Führerschein zu beantragen.
Dies brachte Komplikationen für Robin mit sich. Da sie dachte, sie sei Witwe, hatte sie erneut geheiratet. Das unerwartete Auftauchen ihres „toten“ Mannes bedeutete, dass sie rechtlich als Bigamistin galt.
Außerdem müsste sie die Sozialversicherungsleistungen zurückzahlen, da Miller nicht tot war. Daher blieb ihr keine andere Wahl, als Millers Behauptung, noch am Leben zu sein, zu widersprechen – was der Richter überraschenderweise akzeptierte.
Richter Allan Davis erklärte, dass das Staatsgesetz vorsieht, dass eine als tot erklärte Person nur drei Jahre Zeit hat, um zu beweisen, dass sie lebt. Da bereits 11 Jahre vergangen waren, blieb Miller „rechtlich tot“, obwohl er persönlich vor Gericht erschienen war.
Doch entschlossen, seinen Führerschein zu bekommen, legte Miller gegen das Gerichtsurteil Berufung ein und beantragte stattdessen bei der US-Sozialversicherungsbehörde eine neue Nummer, um einen Führerschein und eine Arbeitsstelle zu erhalten.
Er erhielt eine neue Nummer, um sein Leben fortzusetzen. Allerdings verklagte die Sozialversicherung Robin auf Rückzahlung der Todesfallleistung. Zum Glück für sie zog die Behörde die Forderung später zurück, sodass Robin das Geld nicht zurückzahlen musste.
Foto und Video: Unsplash. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
